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Sie wird auch die Weisel genannt und ist das einzige geschlechtsreife weibliche Tier im Volk der Honigbienen.
Die Funktion der Königin besteht im Legen von Eiern und der pheromonellen Steuerung des Stocklebens zum Erhalt des Bienenvolks. Sie kann bis zu vier Jahre alt werden. Wie die Arbeiterinnen hat die Königin zwar auch einen Stachel, setzt diesen aber nur vor dem Hochzeitsflug zum Töten von Rivalinnen ein.
Die meisten Angehörigen eines Bienenvolkes sind Arbeiterinnen. Dies sind Weibchen, die in ihrer Geschlechtlichkeit durch die laufende Abgabe von Pheromonen der Bienenkönigin gehemmt sind. Weiterhin wird schon durch die Ernährung und Pflege im Larvenstadium entschieden, welches Tier nur zu einer Arbeiterin oder welches zu einer Königin wird.
Die Tätigkeiten der Arbeiterin hängen hauptsächlich von ihrem Alter ab. Sie beginnt schon bald nach dem Schlüpfen mit der Säuberung der Zellen, aus denen gerade junge Bienen geschlüpft sind. Die Honigbiene ist 13 - 15 Millimeter lang, wiegt 0,11 g und fliegt bis zu 25km/h schnell, dabei kann sie bis 0,055 g Nektar in ihrer Honigblase transportieren. Die ca. 7.000 Winterbienen der Arbeiterinnen leben ca. sechs Monate. Die bis zu 80.000 Sommerbienen leben zwischen vier und sechs Wochen. Alles Arbeiterinnen sind Töchter der Königin und unterentwickelte Weibchen.
Die Drohne, fachsprachlich auch der Drohn, ist das männliche Tier bei Honigbienen. Die Körperform der Drohnen ist meist größer und gedrungener als die einer Arbeiterin, sie haben keinen Stachel und die Facettenaugen sind oft größer und leistungsfähiger.
Bei der Eiablage steuert die Königin, ob ein Ei befruchtet wird oder nicht. Drohnen entstehen aus unbefruchteten Eiern, Arbeiterinnen und Königinnen aus befruchteten.
Der Bücherskorpion (Chelifer cancroides) ist der in Mitteleuropa wohl bekannteste Vertreter der Pseudoskorpione.
Diese - auch Afterskorpione genannt - sind eine Ordnung der Spinnentiere (Arachnida). Weltweit sind etwa 3000 Arten bekannt, mit Körperlängen von einem bis sieben Millimetern. Etwa 100 Arten sind in Mitteleuropa beschrieben, davon 49 auch aus Deutschland.
Sie findet man als Symbiont auch in der Beute, wo er sich von Milben ernährt und unter anderem auch die Varroamilbe verzehrt. Wo man Bücherskorpione findet, wie man sie einfängt und wie man sie als Imker richtig hält, beschreibt Torben Schiffer vom Beenature Project (siehe Weblinks) in seiner Handlungsanleitung für artgerechte Bienenhaltung mit Pseudoskorpionen.
Das Silberfischchen (Lepisma saccharinum) ist ein flügelloses, lichtscheues Insekt, dessen Name auf seinen silbergrau-schuppigen, stromlinienförmigen Körper zurückzuführen ist. Es ist weltweit verbreitet und feuchtwärmeliebend.
Der ohne Anhänge bis etwa 11 mm lange Körper ist gestreckt spindelförmig und an der Oberseite meist grau beschuppt. Das Fühlerpaar am Kopf ist fadenförmig und lang, jedoch kürzer als der Rumpf. Der nach hinten verjüngte Hinterleib (Abdomen) besitzt – wie der aller Fischchen – drei lange Schwanzanhänge: einen mittigen Endfaden (Terminalfilum) und zwei seitlich abgespreizte Cerci. Sowohl die vorderen Tastfühler als auch die Fadenanhänge am Hinterleib stellen berührungsempfindliche Sinnesorgane dar. Komplexaugen sind nur klein und reduziert vorhanden.
Sie können bis fünf Jahre alt werden. Die Weibchen legen 50 bis 150 leicht bräunlich gefärbte Eier. Die Tierchen gehen bei Dämmerung zur Nahrungssuche aus ihren Verstecken. In Bienenwohnungen werden sie durch den Honig (Zuckergast) angelockt, verzehren aber auch Abfallstoffe. Sie sind aber auch Anzeichen für Feuchtigkeit in Bienenstöcken (optimale Lebensbedingungen für die Tierchen 20 bis 30 °C und 80 bis 90 % relativer Luftfeuchte).
Die Staublaus wird zwischen 1,2 mm bis zu 2,3 mm groß. Sie ist meist hell gefärbt und hat lange und dünne Antennen. Sie bevorzugt einen Lebensraum mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Ihre Ei- und Larvenbildung ist sowohl von der Temperatur, als auch von der Luftfeuchtigkeit abhängig. Das Weibchen kann im Laufe seines Lebens bis zu 110 Eier legen. Da Staubläuse eine Lebensdauer von etwa 12 Wochen haben, entstehen mindestens 6 – 8 Generationen pro Jahr.
Sie ernähren sich in Bienenvölkern von Pollenkörnern, Sporen von Moosen, winzigen Pflanzenstückchen. Sind im Bienenvolk harmlos.